Der beste Freund des Menschen – warum es wichtig ist, auch Hunde zu erziehen

Der beste Freund des Menschen – warum es wichtig ist, auch Hunde zu erziehen

 

 

Jeder weiß, dass ein Hund ein vollwertiges Familienmitglied ist. Demnach gehört es natürlich auch dazu, dass er, genau wie Kinder auch, erzogen wird.

Hunde können richtig schlau sein! Manche von ihnen finden sogar Menschen, die unter Trümmern verschüttet werden, erschnüffeln Krankheiten oder sogar gefährliche Bomben. Damit sie jedoch all dies auch leisten können, gehört ein Grundstein der Erziehung dazu!

Die Erziehung eines Hundes sollte jeden Hundebesitzer interessieren!

Damit du also gemeinsam mit deinem Hund endlich durchstarten kannst, solltest du ihm einige Basis Kommandos beibringen. Ebenso musst du versuchen, ihm zu zeigen, wie er sich optimal im Straßenverkehr oder auch gegenüber anderen Hunden und Menschen verhält. Hunde, die keinerlei Erziehung genießen, werden in Alltagssituationen überfordert sein und wahrscheinlich völlig unkontrolliert mit dem Bellen beginnen. Sie werden alles um sie herum als Gefahr deuten und dies sofort angreifen. Ein Spaziergang kann hier schon mal ganz schnell zum Katastrophenfall werden keiner möchte nämlich einem Hund begegnen, der ihn von weitem schon anknurrt oder sogar beißen möchte. Um dies zu vermeiden, solltest du wissen, wie du deinen Hund richtig erziehen kannst. Wichtig hierbei ist, dass du als Besitzer des Hundes, entspannt, gelassen und natürlich auch völlig motiviert den Alltag bestreiten. Ganz gleich welche Rasse du zu Hause hast, ein Hund, der die wichtigsten Kommandos beherrscht, kann dich überall mit hin begleiten, ohne dass du Angst haben musst, dass es in einem Drama endet. Bringst du deinem Hund ein angemessenes Verhalten bei, kann auch er selbst entspannt zu Hause bleiben, wenn du z.b. arbeiten gehst oder du kannst völlig gelassen mit ihm spazieren gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass die Rehe im Wald oder auch die Radfahrer auf der Straße angegriffen werden.

Ebenso ist es viel einfacher einen gut erzogenen Hund das Fell zu kämmen oder die Ohren zu putzen.

 

Das Geheimnis der Hundeerziehung

Letztendlich gibt es viele unterschiedliche Techniken oder auch Methoden, wie man einen Hund optimal erziehen kann. Natürlich unterscheidet man hier auch noch mal zwischen Hunden, die z.b. bei der Polizei eingesetzt werden oder auch Hunden die als Blindenhunde dienen sollen. Natürlich gibt es dann auch noch den ganz einfachen Hund, der dich ganz einfach zu Hause durchs Leben begleitet. Doch selbst bei der Hundeerziehung eines ganz herkömmlichen Familien Hundes, gibt es viele verschiedene Methoden und auch Ansichten. In erster Linie sollte die Hundeerziehung stets artgerecht, gewaltfrei und auf eine positive Art und Weise stattfinden. Hier muss man jedoch aufpassen, dass es nicht so schnell genau im Gegenteil endet! Als Hundehalter muss man dem Hund gegenüber stets autoritär auftreten. Es ist besonders kontraproduktiv, wenn man dem Hund das Gefühl gibt, dass er das Sagen im Haus hat. Genau wie bei Kindern brauchen auch Hunde feste Regeln und natürlich auch Grenzen. Nur so können Sie lernen was sie dürfen oder auch nicht dürfen. Versuche den Hund steht positiv zu bestärken, indem du ihn lobst und belohnt, sobald er etwas richtig macht. Bestrafe deinen Hund niemals! Wer seinem Hund Gewalt antut, nur weil er ein falsches Verhalten an den Tag legt, wird niemals das Ziel erreichen, dass der Hund lernt, wie es richtig funktioniert. Gewalt am Hund führt dazu, dass er besonders ängstlich wird und dadurch erst recht andere Menschen und Tiere angreift, da er sich stets bedroht fühlt. Greife also immer lieber zu einem kleinen Leckerchen oder vielleicht sogar einem besonderen Spielzeug, um das positive Verhalten deines Hundes zu bestärken.

 

Ab wann eignet sich der Beginn der Hundeerziehung?

Hunde sollten so früh wie möglich starten, erzogen zu werden. Bereits als Welpe, sind sie besonders neugierig und Lernen am schnellsten. Sie kennen die Umwelt noch nicht so gut und gehen völlig unvoreingenommen hinein. Hunde müssen spielerisch lernen, was der Mensch im Alltag von ihnen erwartet. Bereits junge Hunde können sehr schnell erste Kommandos wie Sitz oder Platz erlernen. Vielleicht möchtest du auch eine Hundeschule besuchen, die dir und deinem Hund gemeinsam aufzeigt, wie die optimale Erziehung stattfinden kann. Hier sind professionelle Hundetrainer am Werk, die verstehen, was sie machen.

An erster Stelle sollte immer stehen, dass der Hund seinem Alter entsprechend erzogen wird. Oftmals werden Hunde, bereits in frühen Jahren völlig überfordert, sodass sie sich anschließend erst zu einem Hund mit großen Schwierigkeiten entwickeln. Ein Welpe hat eine besonders kurze Konzentrationsspanne. Hier muss man ihm viel Zeit und Raum zum Spielen mit seinen Artgenossen geben. Der Hund wird nämlich dadurch ganz einfach sozialisiert und lernt auf eine einfache Art und Weise, wie er mit anderen Hunden umzugehen hat. Meist ist es so, dass ein Welpe mit ungefähr zehn Wochen in seine neue Familie kommt. Die Zeit davor verbrachte er dann meist mit seinen vielen Geschwisterchen bei seiner Mutter. Er wächst wohlbehütet auf und wird umsorgt. Zieht er dann in seine eigene Familie, wird er aus dieser umsorgt and Umgebung herausgerissen. In erster Linie Kandis Unsicherheit und Ängste beim Welpen hervor führen. Er muss lernen mit seinen neuen Hundehaltern zurechtzukommen. Und nun kommst du an die Reihe! Du musst deinem kleinen Welpen den Einstieg so leicht wie möglich machen, im aber gleichzeitig auch sofort Regeln und Grenzen aufzeigen. Versuche einfach zu Beginn erste Kommandos ganz nebenbei in den Alltag mit einzubringen.

 

Womit bei der Erziehung beginnen?

Das erste was ein Hund lernen sollte sind die Kommandos Sitz und Platz. Ebenfalls besonders wichtig ist, dass der Hund sehr schnell lernt, wo er urinieren und koten darf und wo er dies nicht tun sollte. Damit also dein neues Mitglied in der Familie schnell stubenrein werden kann, solltest du unbedingt einige Dinge beachten! Am besten positioniert du das Hundekörbchen die erste Zeit lang direkt neben deinem Bett. Der Hund kann somit in seinem eigenen Körbchen schlafen, du bemerkst aber auch relativ schnell, wenn er unruhig wird. Dabei gibst du ihm dann nicht nur das Gefühl für ihn da zu sein, sondern du merkst auch schnell, wenn er nachts mal muss und kannst reagieren! Viele Hunde, die direkt in ihrem Körbchen in einem anderen Raum allein gelassen werden, verlieren ihren Urin manchmal sogar vor Angst. Sie sitzen dann jaulend vor der Türe und können es nicht kontrollieren.

Versuche den Hund dann so schnell es geht raus zu bringen, damit er direkt lernen kann, wo er machen darf und wo nicht. Diese drei Aufgaben und Kommandos sind jedoch nicht alles! Wer sich dazu entscheidet ein Hund in seine Familie aufzunehmen, muss selbst große Verantwortung dafür übernehmen. Am besten nimmt man sich für die ersten Wochen einige Zeit Urlaub. So hat man ausreichend Raum und Zeit, um sich intensiv mit dem kleinen Familienmitglied zu beschäftigen. Natürlich wird nicht jeder von euch einen Welpen aufnehmen. Manchmal holt man auch bereits ältere Tiere aus dem Tierheim oder dem Tierschutz. Doch auch hier braucht man nicht zu verzweifeln! Denn Hundeerziehung kann auch mit älteren Hunden gelingen. Zwar lernen sie dann etwas langsamer und es wird schwieriger, dennoch kann man mit etwas Geduld auch noch älteren Hunden viele tolle Sachen beibringen!

 

Diese Kommandos sollten als erstes auf Deiner Liste stehen

Für Hunde gibt es keine Grenze nach oben, wie viele Kommandos oder neue Sachen sie erlernen können. Dennoch möchte ich dir heute die 10 wichtigsten mit auf dem Weg geben! Dazu gehört z.b. das Kommando, dass der Hund seinen Namen kennen muss. Nur wenn er den eigenen Namen bewusst mit sich selbst verbindet, wird er auch darauf reagieren können. Auch das Grund Kommando komm und hier, dürfen nicht fehlen! Der Hund sollte aus jeder beliebigen Situation abgerufen werden können. Sieht er z.b. ein Reh im Wald oder man bemerkt einen Radfahrer, ist es wichtig, dass der Hund sofort reagiert, wenn man die Grundkommandos komm oder hier ruft. Auch das Kommando Sitz, kann sehr schnell Ruhe in eine wilde Situation bringen und man erhält sofort Aufmerksamkeit seitens des Hundes. Ebenso der Befehl Platz. Auch dieses Kommando ist eines der wichtigsten bei der Hundeerziehung. Möchte man, dass der Vierbeiner an einer Stelle im Haus liegen bleibt, muss er das Kommando Platz beherrschen. Nach Sitz und Platz folgt dann bleib.

Lernt der Hund dieses Kommando, weiß er genau, wann er wieder aufstehen darf oder wann er liegen bleiben muss. Das Kommando aus ist ebenfalls besonders wichtig, da der Hund dadurch lernt, Gegenstände aus seinem Maul fallen zu lassen oder auch wenn er beim Spazieren gehen z.b. essen auf der Straße findet oder Giftköder im Mund hat, um diese schnell wieder loszulassen. Es kann der Gesundheit des Hundes enorm helfen. Neben aus gehört auch nein zu einem wichtigen Kommando bei der Erziehung eines Hundes. Jedes Verhalten, das unerwünscht ist muss sofort mit einem Nein unterbunden werden können. Des Weiteren kann man dem Hund auch leben Sitz und Platz das Kommando des Aufstehens beibringen. In vielen Situationen kann dies hilfreich sein, z.b., wenn man beim Tierarzt ist. Wenn beim Hund Fieber gemessen muss, und man das Kommando steh sagt, weiß er genau, dass er aufstehen muss. Kann wir nun zu tippen! Dort findest du das Kommando ins Körbchen. Fordert man den Hund dazu auf ins Körbchen zu gehen oder auf seinen Platz zu gehen, kann man ihn aus stressigen Situationen besonders schnell herausführen. Das Körbchen oder der eigene Platz, sollte für den Hund eine Entspannung Zone sein Punkt hier sollte man ihn nicht stören. Ist der Hund dann überfordert, weiß er genau, an welchem Platz er sich zurückziehen kann, um Ruhe zu haben. Das letzte Kommando lautet Fuß oder auch Beifuß. Besonders beim Gassi gehen ist das Kommando bei Fuß besonders wichtig. Der Hund lernt so gelassen an deiner Seite zu laufen, ohne im Straßenverkehr gefährdet zu werden.

 

Genau wie die Kindererziehung ist auch die Hundeerziehung nicht besonders einfach. Bevor man also den Gedanken umsetzt, sich einen Hund anzuschaffen, sollte man sich besonders im Vorhinein schon mit dem Thema auseinandersetzen. Hier sind Fachbücher oder auch Hundeerziehung Videos besonders hilfreich. Man lernt dadurch sehr schnell die wichtigsten Grundlagen und weiß, was auf einen zukommt.

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert