12 Tägliche Gefahren für deine Katze

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Gefahren für deine Katzen lauern überall. Auch im noch so vermeintlich sicheren Wohnzimmer gibt es immer wieder Dinge, die deiner Fellnase gefährlich werden können. Erfahre hier mehr über die häufigsten Gefahrenquellen für Katzen.

Deine Katze geht nie nach draußen, sie bleibt ruhig zu Hause. Du denkst, dass dies bedeutet, dass keine Gefahr für deine Katze besteht? Denk noch einmal nach: Es gibt viele Gefahren in deinem Zuhause für eine Katze, die oft verspielt ist. Hier sind die 10 häufigsten.

 

1. Medikamente

Anders als du vielleicht denkst, hat eine Katze nicht immer den Instinkt, die Einnahme von Medikamenten zu vermeiden, die für sie giftig sind. Ich weiß das, weil mein Kater Tao die Medikamente sehr mag und sich an mir reibt, wenn ich eine Packung öffne.

 

2. Die Toilette

Manche Katzen trinken gerne aus der Toilettenschüssel. Es ist seltsam, aber so ist es nun mal! Das Problem ist, dass dies gefährlich sein kann, vor allem für Kätzchen, die vielleicht nicht in der Lage sind, die rutschigen Wände hochzuklettern und zu ertrinken.

 

3. Pflanzen

Nimm dich vor giftigen Pflanzen in Acht, denn Katzen spielen gerne mit ihnen oder kauen sie sogar! Wusstest du zum Beispiel, dass Maiglöckchen, die traditionell im Mai angeboten werden, sehr schädlich für Katzen sind?

 

4. Ungesichertes, offenes Fenster

Wer Katzennasen kennt, weiß, dass der Freiheitsdrang und die Neugierde sehr stark ausgeprägt sind. Bei gekippten Fenstern ( Schrägstellung) können Katzen einerseits unbeabsichtigt in die Freiheit entwischen, sich andererseits jedoch sogar verletzen, indem sie eingezwängt werden und sich weder vor- noch rückwärts bewegen können und so im schlimmsten Falle einen qualvollen Erstickungstod erleiden.

Sollen daher Katzen Frischluft schnuppern dürfen, aber die Wohnung nicht verlassen, wäre die entsprechende Vergitterung eines Fensters eine Möglichkeit.

Es stimmt, dass eine Katze, die aus dem Fenster fällt, in den meisten Fällen auf ihren Füßen landet. Aber das ist nicht immer der Fall. Und selbst wenn das der Fall ist, wird es ab einer bestimmten Höhe sehr gefährlich für ihn. Wenn er zum Beispiel eine Taube gesehen hat, verliert er jedes Gefühl für Gefahr.

 

5. Dreh- und Kippfenster

Das ist eine große Gefahr. Die Katze will durch die Öffnung kommen, aber sie bleibt stecken und kann nicht herauskommen. Am Ende erstickst du daran.

 

6. Waschmaschinen

Ein Klassiker: Die Katze denkt, sie hat einen bequemen Platz zum Ausruhen gefunden…

 

7. Schnüre für Müllsäcke

Eine Gefahr, die ich auch aus eigener Erfahrung kenne: Meine Katze Zia hat einmal 30 cm Schnur verschluckt. Es war nur noch 1 cm in ihrem Mund. Die Katze kann natürlich ersticken, aber die Schnur kann sich auch in ihren Därmen verfangen oder an der Magenwand hängen bleiben, was nicht weniger gefährlich ist.

 

8. Blechdosen

Eine Katze, die zu gierig ist, kann am Ende mit dem Kopf stecken bleiben. Das wäre lustig, wenn es nicht potenziell gefährlich wäre.

 

9. Kochplatten

Wenn die Katze um die Herdplatten herumläuft, spürt sie die Gefahr. Aber wenn sie auf dem Boden liegt, kann sie direkt auf den Teller springen und schwere Verbrennungen erleiden.

 

10. Plastiktüten

Eine verspielte Katze, besonders ein Kätzchen, kann daran ersticken. Achte also darauf, dass du sie nicht herumliegen lässt, vor allem, wenn du weg bist.

 

11. Bio Müll

Nicht alles, was gut schmeckt, tut gut. Ein verdorbener Magen und damit verbunden Erbrochenes oder Durchfall können die Folgen sein.

 

12. Schnüre:

Wollfäden, Schnüre, Zwirnfäden, Schnurvorhänge etc. gehören nach dem Spiel außer Reichweite gebracht, das sich selbst Überlassen der Tiere mit dem vermeintlichen „Schnur-Spielzeug“ kann böse Folgen haben. Katzen kauen oft Schnüre und verschlucken sie auch teilweise. Nicht selten mussten daher beim Tierarzt meterlange Zwirn- oder Wollfäden operativ entfernt werden (Darmverschluss, Erstickungsgefahr).

 

Weitere Gefahren, welche nicht näher erläutert werden müssen

  • beispielsweise heiße Herdplatten,
  • offene Toilettendeckel,
  • eingelassene Badewannen,
  • ungesicherte Balkone,
  • giftige Pflanzen (wie zum Beispiel Dieffenbachie, Efeu, Gummibaum, Weihnachtsstern, Azalee, Amaryllis).

 

Reine Wohnungskatzen verlieren den Instinkt und können nicht unterscheiden, ob eine Pflanze, an der sie lecken oder nagen, giftig oder ungiftig ist (Eine ausführliche Auflistung von Giftpflanzen ist im Internet aus der Giftpflanzendatenbank der Universität Zürich erhältlich).

Auch das Trinken aus Topfpflanzenschalen sollte den Katzen unmöglich gemacht werden, auch hier können Vergiftungen (Chemikalien) die Folge sein.

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Weitere Gefahren durch Putzmittel, Medikamente, Chemikalien, Schokolade (die darin enthaltenen Stoffe Theobromin und Coffein können Herzversagen verursachen), geöffnete Waschmaschinen, Wäschetrockner sowie verschluckbare Kleinteile (Gummiringerl etc.).

 

 

Diese Liste ist noch lange nicht erschöpft. Hatte deine Katze ein unglückliches Erlebnis? Zögere nicht, uns das in den Kommentaren mitzuteilen.

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